Kinderchor des IOE (imaginäres
Opernensemble)
musikalische und organisatorische Leitung des Kinderchores: Katharina Jing An
Gebauer
Stellvertreterin musikalische Leitung des Kinderchores: Elisabeth
Kirchner
musikalische Leitung des IOE: Wolfgang Fritzsche
Produktionsleitung des IOE: Katharina Jing An Gebauer
Probenorte: Musikquartier Mariahilferstraße 51, 1060 Wien,
Favoritenstraße 161/25, 1100 Wien
Ziele und Zweck des Kinderchores
Das Imaginäre Opernensemble führt seit 2020 regelmäßig Opern auf und bietet somit dem Kinderchor die
Möglichkeit zum Mitwirken in einigen Opern. Die Chorleitung Katharina Jing An Gebauer war selbst in ihrer Kindheit und Jugend im Kinderchor des Opernhauses Zürich und fördert mit ihrem eigenen
Kinderchor junge Nachwuchstalente.
Einmal wöchentlich wird geprobt, es werden Kinderchorpartien aus verschiedenen Opern einstudiert. Für
Opern und Operetten, wo im Original kein Kinderchor vorgesehen ist, adaptiert die Chorleitung den 4-stimmigen Chorsatz kinderchorgerecht. Kinder im Alter von 5-12 erhalten Stimmbildung,
Gehörbildung, Sprachtraining1 und können spielerisch Bühnenerfahrung sammeln, was sich oftmals auch positiv auf andere Bereiche auswirkt (z.B. Referate in den
Schulen halten).
Zweimal im Jahr gibt es auf einer kleinen Bühne Matineen für die Eltern (geschlossene Gesellschaft),
bei welchen die Kinder ihr aktuell Gelerntes zum Besten geben können. Zudem werden die Kinder in die IOE-Produktionen eingebunden und stehen gemeinsam mit Berufssänger:innen auf der
Bühne.
Ausblick Saison 2026/27:
„Die lustige Witwe“ Operette von Franz Lehár
Samstag, 10.10. 18h Mautner Schlössl (1210 Wien)
Freitag, 16.10., 19h Pfarre Laaerberg (1100 Wien)
Sonntag, 18.10, 18h Beethovensaal der Pfarre Heiligenstadt (1190
Wien)
„Hänsel und Gretel“ Oper von Engelbert Humperdinck
Sa, 19. Dezember 2026, 15h Pfarre Heiligenstadt (1190 Wien)
So, 20. Dezember 2026, 11h & 15:30 Theater Libelle (1180 Wien)
Sa, 16. Jänner 2027, 11h & 15:30 Theater Libelle
So, 17. Jänner 2027, 16h Mautner Schlössl (1210 Wien)
Weihnachts-Matinee des Kinderchores
Ein Wochenendtag im Dezember, 11h im Musikquartier (Mariahilfer Strasse 51, 1060
Wien)
„Lucia di Lammermoor“ Oper von Gaetano Donizetti
Do, 25. Februar 2027, 19h Mautner Schlössl
So, 28. Februar 2027, 18h Jubiläumshalle Biedermannsdorf
„Il Tabarro“ Oper von Giacomo Puccini/ „Herzog Blaubarts Burg“ Oper von Bela
Bartok
Sa oder So 3./4.April 2027, 19h/18h Jubiläumshalle Biedermannsdorf
Sa, 10. April 2027, 19h Beethovensaal der Pfarre Heiligenstadt
Mo, 19. April 2027, 19h Mautner Schlössl
weitere Produktionen werden zeitnah bekannt gegeben.
Probentermine: Informationen direkt bei Katharina J. A. Gebaer
Kosten für 15 reguläre Proben: 1200.-€ Probenhonorar2 inkl. Raummiete (zwischen 15-20€/h), Notenmaterial, Vor- und
Nachbereitungszeit, Organisation, Einsingen von mp3 Dateien zum Üben
die externen Proben werden nicht verrechnet.
Semesterbeitrag
Der Beitrag ist pro Kind 120.-€/Semester. Geschwisterrabatt von 50% ab dem zweiten Kind, d.h. 180.-€
bei zwei Kindern, 240.-€ bei drei Kindern. Der Beitrag ist spätestens vor der 3. Probe in bar (gegen Rechnung) oder per Überweisung auf AT65 2011 1283 4743 4000, Erste Bank, Konto lautend auf
Katharina Gebauer, Betreff: Kinderchor, Name des Kindes, Semester (z.B. Kinderchor, Max Mustermann, WiSe 26/27) zu bezahlen.
Anzahl Kinder
maximal 15 Kinder, um die Talentförderung zu gewährleisten.
WhatsApp Gruppe
Organisatorische Mitteilungen, sowie Noten und mp3-Übedateien werden via WhatsApp
übermittelt.
Mitwirken bei Vorstellungen
Generell darf jedes Kind bei jeder Produktion, wo es Zeit und Lust hat, mitwirken. Bei solistischen
Einsätzen ist im Krankheitsfall die Leitung und das Cover zu kontaktieren. Soli werden im Idealfall doppelt oder mehrfach besetzt. Die Verantwortung für Solo ist eine andere, als im Chor, auch
dies lernt man hier :-) Bei Doppelbesetzungen gilt es genau wie bei den Erwachsenen: kollegialer, wertschätzender Umgang miteinander, jeder lernt von jedem, jeder macht es auf seine Art gut,
jeder kriegt eine Chance. Die Einteilung, wer welche Soli singt/spielt, erfolgt über die Chorleitung. Sowohl die Kinder, als auch die Eltern sind herzlich eingeladen, Interesse an Soli
kundzutun.
Qualitätskontrolle
Ein Elternbeirat ist zu Beginn eines jeden Semesters zu wählen. Die Chorleitung teilt zu Beginn des
Semesters (mit der ersten Probe) die Planung mit und verpflichtet sich, spätestens zwei Wochen nach Semesterende einen schriftlichen Bericht über das Semester zu liefern. Wünsche der Eltern das
Folgesemester betreffend (z.B. Stücke, die die Kinder singen möchten, Orte, wo der Chor auftreten kann) sind bitte gesammelt an den Beirat zu melden, alle zwei Monate ist ein Meeting (auch via
Zoom möglich) mit Beirat und Chorleitung einzuberufen. Akute Fälle bitte direkt an die Chorleitung melden. Fragen, wie „wo ist die Chorprobe, wann ist die Chorprobe, was wird geprobt“ bitte
ausschließlich in die WhatsApp Gruppe.
Übergangszeit
Für „Hänsel und Gretel“ und „die lustige Witwe“ beginnen die musikalischen Proben bereits
ausserordentlich ab Mai. Diese Einstudierproben finden in Wien Favoriten statt (daher keine Saalmiete) und werden nicht extra verrechnet. Eine Spende ist möglich, aber nicht
verpflichtend.
Ebenso stehe ich im Juli und August für vereinzelte Proben zur Verfügung, um eine effiziente
Einstudierung zu garantieren.
Über die Chorleitung Katharina Jing An Gebauer
Die Jahre im Kinder- und später Jugendchor des Opernhauses Zürich waren für mich eine prägende,
wertvolle Zeit. Bei den damaligen Chordirektoren Jürg Hämmerli und Ernst Raffelsberger habe ich eine Menge lernen dürfen, wie Proben im Flug vergehen konnten und man sein Repertoire
„bombensicher“ auswendig lernt. Hämmerli hat uns immer animiert, sich für das gesamte Stück zu interessieren (Handlung von Opern erzählen, die Funktion der Kinder, was für einen Text singen wir),
Musikvermittlung par excellence, Raffelsberger zeigte uns beispielhaft, dass der Humor in der Musik ganz wichtig ist, beide beeindruckten mich durch ihr hervorragendes Klavierspiel, ein klares
Dirigat, das Beherrschen aller Gesangsstimmen (z.B. Sagrestano in Tosca), sowie überhaupt eine Menge Ahnung von Stimme und immenser Literaturkenntnis.
Nachdem meine ersten Schuljahre von Mobbing und überforderten Lehrpersonen geprägt waren, war der
Kinderchor umso wichtiger für mich, um Struktur, Disziplin und vor allem sozialen Zusammenhalt zu lernen.
Von 1996-2004 war ich Mitglied des Kinderchores (ab 2001 Jugendchor, der damals neu gegründet
wurde, weil die „Großen“ zu gut waren, als dass man auf sie hätte verzichten wollen) und wirkte u.a. in „Tosca“, „Carmen“, „Suor Angelica“, „Boris Godunow“, „Die Rose vom Liebesgarten“,
„Simplicius“, „La Damnation de Faust“, „La Bohème“, „Pique Dame“, „Hänsel und Gretel“, „Die tote Stadt“, „Pagliacci“, „Die lustigen Weiber von Windsor“, „Tannhäuser“, „Axur, Re d’Ormus“,
„Wiener Blut“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Daphnis et Chloé“, „Der Nussknacker“, „Cavalleria Rusticana“, sowie in zahlreichen Konzerten mit und lernte somit nicht nur, in 5
verschiedenen Sprachen zu singen, sondern auch, wie der Alltag an einem erstklassigen Opernhaus abläuft.
Nach der Matura bin ich nach Wien studieren gegangen und habe heute 2 Master und 3 Bachelorabschlüsse
(Sologesang, Gesangspädagogik mit Schwerpunkt Chorleitung, Komposition). Die Liebe zur Oper brennt in mir, seitdem ich 4 Jahre alt bin und dieses Feuer trage ich gerne weiter.
Was ich aus dieser Zeit mitnehme und mit Freuden in meinen eigenen Chor einfließen lasse, ist
u.a.
- wie lerne ich einen Part sicher
- wie verhält man sich auf der Bühne (z.B. Sicherheitseinweisungen)
- Musikvermittlung (Musiktheorie, Handlungen von Opern, Instrumentenkunde etc.)
- Disziplin gepaart mit Herzensfreude an der Musik
- wie bin ich authentisch auf der Bühne
- wie lernt man von anderen
- diejenigen, die länger dabei sind, ziehen diejenigen, die frisch dazukommen, mit
(Teamwork)
- Förderung von musikalischen und schauspielerischen Talenten
- Spontan auf der Bühne reagieren können (wie hilft man, wenn der Kollege den Text
vergisst)
- Wertschätzung der Kollegen
- die Selbstverständlichkeit, mit verschiedenen Sprachen umzugehen
Über das imaginäre Opernensemble
Weil regelmäßige Auftritte für Kinder ganz wichtig sind – für mich waren und sind sie es nach wie vor!
- lasse ich mir gerne Auftrittsmöglichkeiten einfallen. Mit dem imaginären Opernensemble, das ich gemeinsam mit meinem Partner Wolfgang Fritzsche leite, haben wir seit 2020 die Möglichkeit,
szenische Produktionen in kleinem Rahmen an verschiedenen Orten aufzuführen.
So miete ich immer wieder Säle, wie z.B.
die Jubiläumshalle Biedermannsdorf, den Beethovensaal der Pfarre Wien Heiligenstadt, das Mautner
Schlössl in Wien Floridsdorf, den Festsaal des akademischen Gymnasiums, die Pfarre Laaerberg, den Kulturverein Redtenbach in Wien Ottakring, wo sich die Miete noch in Grenzen hält (zwischen
100-300€, darüber hinaus diskutiert man länger…), um die Vorstellungen realisieren zu können.
Gerne bin ich auch für andere Ideen von bezahlbaren Sälen offen: Wichtige Bedingung: gutes Klavier vor
Ort vorhanden, im Idealfall mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.
Wir haben in den vergangenen 5 ½ Jahren 12 szenische Produktion ohne öffentliche Gelder auf die Beine
gestellt: „Le Nozze di Figaro“ (2020), „Tosca“ (2021), „Il Barbiere di Siviglia“ (2021), „Ariadne auf Naxos“ (2022), „Madama Butterfly“ (2022), „Der Freischütz“ (2023), „Un Ballo in
Maschera“ (2023), „Hänsel und Gretel“ (2023/24/25/26), „Salome“ (2025), „Rigoletto“ (2025), „Der Rosenkavalier“ (2025/26), „Don Giovanni“ (2026), sowie einige Konzerte. In Arbeit sind in nächster Zeit „Die lustige Witwe“, „Gräfin Mariza“, „Die Entführung aus
dem Serail“, „Lucia di Lammermoor“, „Elektra“, „Il Tabarro“/“Herzog Blaubarts Burg“, „Così fan tutte“.
Für Kinder mögliche Produktionen bei Wiederaufnahme sind kursiv gedruckt.
Weitere realisierbare Produktionen, in denen Kinderchor vorkommt:
Carmen
La Bohème
Pagliacci
Cavalleria Rusticana
Gianni Schicchi (Kinderstatist:in)
Bei Konzerten bieten sich zusätzlich Ausschnitte aus folgenden Opern* an:
La Gioconda
Otello
Der Evangelimann
La Damnation de Faust
Simplicius
Suor Angelica
Die tote Stadt (ab 2028 wg Tantiemen – Korngold lebte bis 1957)
* = die gesamte Oper aufzuführen würde zum Teil die Kapazitäten des IOE sprengen, bzw streckenweise
kommen die Kinder erst im letzten Teil der Oper dran, was bei einer Abendvorstellung 22h oder später bedeuten würde.
Ich freue mich auf eine wertschätzende Zusammenarbeit!
Herzlich, Katharina
1 die Opern werden immer in Originalsprache gesungen, d.h. neben deutsch auch italienisch, französisch, englisch,
russisch
2 Zwischen 13.2.27 und 26.6.27 gibt es mindestens 15 reguläre Proben (dazwischen Ostern, 1.5., Pfingsten), auch hier
wird das Probenhonorar inkl. der oben genannten Zusätze dasselbe sein.
Favoritenstrasse 161
1100 Vienna
U 1 (red line) to Troststrasse
or at the
Musikquartier 1070 Kaiserstrasse 6
or
Musikquartier 1060 Mariahilferstrasse 51
